Elritze

  • Systematik: Phoxinus phoxinus (L.) | Cyprinidae, Familie Karpfenartige, vulgo: Pfrille, Ellerling, Bitterfisch
    Status: heimisch
    Schonzeit: 01. April - 30. Juni
    Mindestlänge: keine

    Körperbau

    • Langgestreckter, fast drehrunder Körper mit kegelförmigem Kopf, einem kleinen endständigen Maul und großen Augen, Seitenlinie oft unvollständig
    • Dunkle Querbinden vom Rücken bis unter die Seitenmitte, oft ein goldglänzen­der Längsstreifen (auffallend)
    • Länge: 7 bis 10 cm, max. 14 cm (Weibchen meist etwas größer als Männchen)

    Lebensweise

    • Lebt als lebhafter Schwarmfisch in klaren, sauerstoffreichen Fließgewässern und Seen mit Kiesgrund mit guter Wasserqualität, meist nahe der Wasseroberfläche.
    • Häufig in der Forellenregion, auch in Wiesenbächen, schließt sich oft Jungforellenschwärmen an.
    • Benötigt reichhaltige Biotopstrukturen und Versteckmöglichkeiten.

    Nahrung

    • Kleine Wassertiere und Luftinsekten

    Fortpflanzung

    • Laichzeit: April bis Juni
    • Laichausschlag
    • Laichreife Tiere schließen sich zu größeren Schwärmen zusammen und wandern stromaufwärts. Das Ablaichen erfolgt an seichten, kiesigen Stellen im strömenden Wasser. Die Eier haften an Steinen, selten an Pflanzen.

    Besonderheiten

    • Die Elritze (im Volksmund auch Pfrille) ist eine der anpassungsfähig­sten Fischarten. Durch Einflüsse wie Lebensraumzer­störung udgl heute seltener geworden.
Fischereiverband für das Land Vorarlberg, Auhafen 1, 6971 Hard, Tel/Fax: 05574 86 174, fischereiverbandvbg@aon.at
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